Lebenszentrum
Kontakt

Anne Rodemann

Einrichtungsleitung

Ute Radke

Pädagogische Leitung 

Nadine Hilbk

Sekretariat

Wichtige Infos auf einen Blick

Pädagogisches Wohnangebot mit dem Ziel der größtmöglichen Teilhabe

Vollstationärer Bereich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit schwersten Mehrfachbehinderungen

Aufnahme ab 0 Jahren möglich

Betreuung, Pflege und Förderung der Bewohner:innen durch interdisziplinäres Team

Unsere Einrichtung

Die Lebensarche Königsborn ist eine familienergänzende Einrichtung der Eingliederungshilfe, in der bis zu 60 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 25. Lebensjahr mit schwersten Mehrfachbehinderungen in behindertengerechten Wohngruppen längerfristig leben.

Unsere Bewohner

Unsere Bewohner sind in der Regel nicht nur wegen ihrer geistigen Behinderung, sondern auch wegen zusätzlichen Behinderungen wie z.B.

Sinnesbehinderungen in allen Bereichen, 
Körperbehinderungen,
fehlender Sprechfähigkeit, 
schwerster Pflegebedürftigkeit (mit eingeschränkter Lebenserwartung), 
ausgeprägten Atemwegseinschränkungen,
Schluckstörungen,
psychosozialen Beeinträchtigung

in ihrer Möglichkeit zur Teilhabe eingeschränkt.

Aufgrund der Schwere und Komplexität der Behinderung, bedarf es bei der Betreuung und Förderung bei vielen unserer Bewohner:innen einer hohen Intensität und eines breiten Spektrums von Hilfen. Diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind 24 Stunden täglich, dauerhaft und umfassend auf Hilfe angewiesen.

Unsere Angebote

Unser Hausarztmodell garantiert eine tägliche ärztliche Betreuung und Behandlung. Eine eventuelle Palliativbetreuung wird durch die Kooperation mit der Fachklinik für Neuro- und Sozialpädiatrie erreicht, die sich im gleichen Haus befindet.

Wir schätzen die Erfahrungen von Eltern im Umgang mit ihren Kindern und binden ihr Wissen ein, um ihre Kinder individuell zu betreuen und zu fördern. Wir begleiten die Eltern beim Einzug und unterstützen sie bei Fragen zur Kostenübernahme und im Umgang mit Ämtern und Behörden. Einen möglichen Auszug bereiten wir gemeinsam vor. Ebenso begleiten wir die Eltern in der eventuell letzten Lebensphase des Kindes.

Ergotherapie
Kunsttherapie
Logopädie
Musiktherapie
Physiotherapie
sowie Sozialarbeit

Die Wohngruppen

Die Lebensarche besteht aktuell aus 5 Wohngruppen, welche sich an den unterschiedlichen Bedarfen der Bewohner orientieren:

In 2 Wohngruppen leben jeweils 10 Kinder und Jugendliche, die einen erhöhten pflegerischen Bedarf haben.
Die 3 weiteren Wohngruppen bieten jeweils 11 Kindern und Jugendlichen, die schwerpunktmäßig in ihrer Alltags- und Handlungskompetenz unterstützt und gefördert werden, einen Wohnort.

Die Altersstruktur

Das Alter der Bewohner:innen der Lebensarche bewegt sich insgesamt zwischen ca. 1 Jahr und 25 Jahren (bis Ende der Schulzeit nach 13 Klassenbesuchsjahren). In der Regel verlassen die Bewohner die Einrichtung vor dem 25. Lebensjahr. Der Übergang ins Erwachsenenleben, der mit veränderten Teilhabebedarfen verknüpft ist und auch für unsere Bewohner einen wichtigen Entwicklungsschritt in einen neuen Lebensabschnitt darstellt, wird durch die Bezugsbetreuer:innen angebahnt und eng begleitet.

Der Alltag

Unser pädagogischer Anspruch ist es, den Kindern entsprechend ihrer Möglichkeiten einen Raum zu geben, in dem sie ihre Persönlichkeit entfalten und eine größtmögliche Selbständigkeit, Autonomie und Selbstbestimmung erlangen können.

Die Teilhabe am gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Leben stellt dabei für uns den obersten Leitgedanken dar. Durch eine verlässliche und immer wiederkehrende Strukturierung von Alltagssituationen erleben die Bewohner:innen eine Orientierung und Sicherheit.

Eine Abgrenzung von Aktivitäts- und Ruhezeiten ermöglicht es den Kindern, ein Empfinden für Handlungs- sowie zeitliche Abläufe zu entwickeln.

Der Besuch von Schule oder Kita, gemeinsame Mahlzeiten, Spielzeiten und Aktivitäten, Besuche sowie Therapiezeiten bilden wichtige Eckfeiler für die Tages- und Wochenstrukturierung der Bewohner:innen und einen abwechslungsreichen und interessanten Alltag.

Dabei werden die individuelle Belastbarkeit, die Interessen und das Tempo der Bewohner:innen berücksichtigt, damit Über- oder Unterforderung vermieden werden.

Basierend auf den Vorlieben des Bewohner:innen wird die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ermöglicht, wie z.B. Besuche eines Musicals, Sportgruppen, Zoo, Kino etc.

Derartige Aktivitäten werden über kommunikative Barrieren hinweg zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis für Alle. Dabei nutzen die Bewohner:innen alle Möglichkeiten des nahen und auch entfernten Sozialraums (z.B. Kurpark, Einkauf im nahe liegenden Supermarkt, Fahrt mit dem Bus zum Eis essen in der Stadt etc.)